Einige Überlegungen zur Anrufung des göttlichen Segens für den Gesandten Mohammed (S), seine Familie und seine Begleiter

“Ich habe dich von meinem Dhikr getrennt erschaffen, wer auch immer dich preist, preist in Wahrheit mich”

darood_Awaisya

Allaahumma Salli ‘ala Sayyidina Muhammadi Wa Alihi Wa’itratihi be ‘Adadi Kulli Ma’ lumillaka Astaghfirulla Alladhi La ilaaha illa huwal Hayyul Qayyumu Wa Atubu ilaih. Ya Hayyu Ya Qayyum

(Salat Qarani)

***

Allah, lasse unserem Lehrmeister Muhammad, seiner Familie und seiner Nachkommenschaft gemessen an der Zahl aller Dinge, die von Dir erblickt werden, die erlesensten Segnungen zuteilwerden. Ich ersuche um Vergebung durch den Einen, doch der, der Gott nicht kennt muss das Leben und das Selbst ertragen und ich wende mich Ihm mit Reue zu. O das Leben, O das Selbst-Erleidende!”

An dieser Stelle sollen einige der möglichen Zugänge zur tieferen Bedeutung der “Anrufung” auf den Gesandten (saw) erörtert und an einige seiner rituellen Handlungsweisen in der Scharia und der Tariqa erinnern werden.

Dies geschieht in der Hoffnung, fortgeschrittene Leser zu einer innigen Suche nach seinen unendlichen Schätzen zu ermutigen.

Das sogenannte “Gebet für den Propheten” oder As-Salat an nabi, oder “Darud Sharif“ist eine der signifikantesten und eigentümlichsten Ausprägungen innerhalb der rituellen Tradition des Islam.

Unabhängig von der Form, in der es praktiziert wird, beinhaltet es immer das im Imperativ stehende Verb “salli”. Dies ist außergewöhnlich, denn durch die Verwendung des Verbes “salli” im Modus des Imperativ wird Allah durch den Betenden aufgefordert den Propheten Mohammed zu segnen.

Diese Praxis fußt direkt auf einer koranischen Vorschrift, die im diesem berühmten Vers ihren Niederschlag findet:

Wahrhaftig, Allah und seine Engel ergießen Segnungen über den Gesandten und Euch Gläubige, sprecht Segen über den Gesandten! Sprecht Segnungen über ihn und grüßt ihn in der besten aller Weisen.”

Dieser Vers erklärt, dass Allah Jallahu wa shanahu und seine Engel die Segnungen auf den Gesandten gemeinsam sprechen und es dem Adel des Menschengeschlechtes (den Gläubigen) geboten ist in diese universale Anrufung einzustimmen. In einen Gesang, der nicht etwa das höchste, göttliche Sein des Allmächtigen preist, sondern dessen Gesandten! Jedoch ist dem Menschen nicht nur aufgetragen den Gesandten Mohammed zu segnen, sondern auch ihn zu begrüßen und für ihn den Friedenswunsch zu sprechen. Muslimische Gelehrte stimmen darin überein, dass das Darud Sharif, um als vollständig gelten zu können, sowohl das “salat” als auch das „salam“ beinhalten muss.

In diesem Koranvers (Ayat) wird vom Gläubigen lediglich verlangt, dass er in der “besten aller Weisen” bete. Es wird keine konkrete rituelle Form der Segnung und des Grußes definiert. Dadurch wird der Wandelbarkeit der “Besten aller Weisen” gemäß sich verändernder Lebensbedingungen und der spezifischen Veranlagung des Gläubigen Rechnung getragen. Der Koran fixiert keine “Sighah” (äußere Formen wie Aussprache, Betonung, Ablauf) für das Darud Sharif. Jeder Salat an nabi hat seine eigene “beste Weise”, durch die die Anrufung mit einem speziellen Geschmack und Geruch durchdrungen wird. Die “beste Weise” verändert sich von Zeit zu Zeit und von Situation zu Situation. Jeder Salat an nabi wird gemäß seiner Natur und dem, in ihm enthaltenen Geheimnis (Sirr), aus sich heraus der Schönste sein. Innerhalb der Tradition des Salat an nabi sind unzählige rituelle Formen überliefert. Ihre Ursprünge sind sehr unterschiedlich und reichen von der sorgfältigen Ausführung der Koranischen Verse bis zur Hadith, von den Praktiken der großen islamischen Gelehrten und Heiligen bis hin zu den Träumen der Frommen, dem einzigen Teil der Prophezeiung, der der Menschheit noch nicht anvertraut ist [1].

In der Natur des Salat an-nabi liegt ein doppeltes Rätsel: Zum einen ist es eine religiöse Praxis, die die Menschheit mit den Engeln und dem Allmächtigen selbst verbindet. Zum anderen wird es in der allgemein verwendeten Form zu einer Forderung, einem Befehl an den Einen, der die Quelle aller Gebote ist. Tatsächlich verbirgt sich hinter dieser Anrufung die Idee, dass dem einfachen Gläubigen die Befähigung fehlt, den Gesandten angemessen zu preisen. Er kann lediglich Allah Jallahu wa Shanahu auffordern, dies an seiner Statt zu tun. Sonderbare Ausformungen dieser Art gibt es innerhalb des Salat an nabi einige. So ist der Lobgesang der Gläubigen, der zum göttlichen Segen wird, an denjenigen gerichtet, dem das höchste Lob gebührt (Hamid [2]), dem am meisten gepriesenen (Ahmed), dem mehrfach gepriesenen (Muhammed): Aber ER (der Gesandte, AS) ist auch derjenige, der am Tag der Wiederauferstehung zur gelobten Stelle (maqumu al mahmud) und zum Banner des Lobes (liwa al hamd) emporsteigt. Zusammenfassend ist das Salat an nabi eine Aufforderung an den Gepriesenen, der der Preisende ist (Allah Jallahu wa shanahu) um den Gepriesenen, der der Preisende ist (Gesandter, AS) zu segnen damit die Menschheit ihn angemessen preisen kann.

Leider erlauben es die geringen Fähigkeiten des Verfassers und die Möglichkeiten dieses kurzen Essays nicht, diese Gedanken weiter zu entwickeln [3]. Doch die Ergründung des Gebrauchs des Sálat innerhalb der islamischen Tradition kann dazu dienen, den Nebel dieses Mysteriums zu durchdringen.

Jeder praktizierende Muslim liest, auch wenn er sich dessen nicht bewusst sein mag, das Darud Sharif (in der “Ibrahimya” genannten Form) mindestens fünf Mal täglich am Ende des Namaz wenn er seine Segnung auf die Familien der Propheten ausdehnt. Die “schönste Weise”, die der Gläubige dabei wählen kann ist die, die sowohl für den Gesandten Mohammed (SAS) und seine Familie als auch für den Propheten Ibrahim (SAS) und dessen Familie Segnungen erbittet. Wenn der Betende das kanonischen Gebet mit der Lesungen eines oder mehrerer Daruds abschließt, folgt er, hoffend, dass seine Bitte auf diese Weise leichter in die Gunst fällt, der Tradition, jede Fürbitte mit der Segnung des Propheten (SAS) zu beginnen und zu beenden [4]. Ein noch frommeres Gebet alterniert die regelmäßige Rezitation des Koran und die Lesung der Salat an nabi in unterschiedlichen Formen, wobei es manchmal auf Sammlungen großer Gelehrter oder Gottesfreunde, wie zum Beispiel dem weltbekannten Dara il Khayrat von Shaych Jazuli (QS) (Awlya) zurückgreift. Deshalb teilt sich der Darud einzig mit dem Koran sowohl die Aspekte der bindenden als auch der freiwilligen rituellen Handlungen jedes gläubigen Muslims. Letztlich wird selbst ein weniger sorgfältig praktizierender Muslim, wann immer der Name des Gesandten genannt wird (SA) eine kurze Segnung sprechen, und sei es nur aus von Kindertagen übernommener Gewohnheit [5].

Die Na’afila, die Rezitation des Darud Sharif stellt vermutlich den größten Corpus der mündlichen Überlieferung oder Hadith dar. Sie beschreibt die Entlohnungen, die sowohl in dieser Welt als auch nach dem Tod durch diese religiösen Übungen erlangt werden. Gleichzeitig nennt sie die besten Zeiten für diese Übungen. Sie legt jedoch nie eine bestimmte Form als kanonisch verpflichtend fest. Gerade dem Ausbleiben einer Kanonisierung ist der enorme Corpus der unterschiedlichsten Rezitatiosweisen zu verdanken.

Das Darud Sharif gilt als Träger für die Kraft der Abbitte (Shifa), die wiederum aus dem Objekt seiner Preisung stammt: dem Gesandten Mohammed. Daher ist es üblich, die Fürbitte an den Gottesmittler (Tawassul), den Gesandten zu adressieren.

Die Gnadenbitte reicht viel weiter als die alleinige Anrufungen Gottes. Und tatsächlich gibt es, der islamischen Tradition zufolge, keinen wirkungsvolleren Weg, für unsere Toten und verstorbenen Freunde zu beten, als die der Rezitation des Darud Sharif [6].

Eine weitere besondere Verwendung findet das Darud Sharif in der Heilung, wobei für verschiedene Zwecke verschiedene Formen des Darud Sharif mit ihrer jeweiligen Überlieferungskette als Teil der Lehre der gottgegründeten Derwisch-Orden (Turuq) tradiert werden [7].

Betrachtet man die Gebräuche der kostbarsten und edelsten Muslime, derer, die dem mystischen Pfad (Tariqa) folgen, erkennt man, dass das Bittgebet für die Segnung des Gesandten (AS) sogar höher eingestuft wird als das allgemeine Bittgebet: es steht auf derselben Stufe wie die Anrufung Allah Jallahu wa shanahu, auch entsprechend seiner großen Varietät an Ausdrucksformen. Es gibt keine Tariqat, die in ihren täglichen Übungen (Award) nicht in der einen oder andern Form die Rezitation in dem Ritualgebet (Salát) vorschreibt. In einigen Orden, wie denen der Shadhilya oder der Qadirya, ergänzt die spirituelle Erleuchtung durch die Rezitation des Darud Sharifs die sohabat des Sheyks. In einigen Fällen stellt die Rezitation des Darud Sharif sogar eine Art Ersatz zur physischen Anwesenheit des Murschids dar. Oft gelten die verschiedenen Erscheinungsformen des Darud Sharif´s (Salat An Nabi) als Träger des vorzüglichen Geschmackes des spirituellen Weges (wie das Salát Mashyshya in einigen Zweigen der Shadhilya oder das Salat Gahutiya für die Qaderi). In diesen Fällen wird die Segnung, die sich an den Gesandten als Gottesmittler “Tawassul” richtet nicht gebraucht, um eine Bitte zu begünstigen, wie es in den Benimmregeln (Adab) für die Fürbitten (Dua) gemäß der Shari’at vorgeschrieben ist, sondern um die spirituelle Entwicklung zu fördern [8]. In dieser Eigenschaft eröffnet es einen Zugang zum Verständnis der Bestimmung der Helfer und Fürsprecher des Gesandten (SAS) und seiner Erben, den Pirs (Murschid) der Tariqa.

In einigen Fällen wird das, dem Suchenden vorgeschriebene Gebet für die Segnung des Gesandten, zu einer anderen Form der Rabita* oder Twawhjuj auf den Murschid. In diesem Fall zielt die Segnung über die “Vermittlerkette” unmittelbar auf den Ursprung der geistigen Kette, den Gesandten Mohammed Mustafa (AS). Rabita bedeutet, dass das Segenlicht Mohammeds auf die Gottesfreunde (Awliya), die Murschids übertragen wird, das Herz des Murschids sich erfüllt und von dort aus in die Herzen der Schüler (Murids) fließt.

Einige Orden lehren andere Variationen des Gottesgedenkens (adhkar) und andere Gottesnamen entsprechend dem individuellen Fortschritt der spirituellen Reifung. Der “beste Weg”, den göttlichen Segen für den Gesandten zu erbitten, verändert sich entsprechend der inneren Entwicklungen des Murids (des spirituellen Suchenden). Der Fokus der Segnung wandert von den äußeren Aspekten wie den Namenbenennungen des Gesandten (AS) z.B. Ahmend, Abd Allah, Nabi ullah, Al Ummi, über die Erwähnung seine Qualitäten und Eigenschaften („Man Minhu ashaqati al asrar, oder faith lima ughliqa) schließlich zu seiner inneren Bedeutung und Bestimmung (“Haqq al Haqiqati”, “Shamsi al Sama al Asrar”. etc.) innerhalb der Schöpfung. Einige Formen des Darud Sharif/Salat an Nabi nehmen Bezug auf unterschiedliche Gottesnamen oder Kategorien von Engeln. Diese Übereinstimmungen liegen generell im oben erwähnten Vers des Heiligen Koran begründet.

Benutzt der Murid das Werkzeug der Mittlerschaft (Tawassul) um auf dem Weg zu Allah voranzuschreiten, kann das Erbe der großen Gottesfreunde (Awlia) (das aus ihrer göttlichen Wissensstufe (Maqam) und ihrer besonderen Beziehung zu dem ehrwürdigen Gesandten Mohammed Mustafa (SAS), der selbst die Quelle dieser ist, resultiert) in der Form des Salat an Nabi bewahrt und weitergegeben werden. Das schon erwähnte Salat Mashyshya und das Salat Al Ghautiyya gehören zu dieser Gattung, genauso wie das Jawrat al Kamal des Ehrwürdigen Ahmed At Tidjani (QS), oder das sogenannte Mutalsama, dass auf den ehrwürdigen Hüsseyn (AS), zurückgeführt wird. Weniger bekannt ist das Qarani Gebet von Hadrat Uweis Qarani.

All die eben beschriebenen Gebräuche bezeugen, dass das Draud Sharif der Grundpfeiler der Islamischen Spiritualität in all seinen Aspekten darstellt. Seine rätselhafte sprachliche Struktur weist auf die vertraute Beziehung zwischen Allah Jalla wa shanahu und der Wirklichkeit des Gesandten hin und erklärt wie die gesamte Schöpfung aus dieser Beziehung entstammt [9]. Die ungeheure und allumfassende Kraft solcher Segnungsanrufungen wird sehr treffend durch die Worte einer seiner Fassungen, dem Salat Mashyshya ausgedrückt:

O Allah schütte Deine Segnungen

Über den aus, durch den die Geheimnisse zerbersten,

aus dem das Licht entströmt,

und in dem die Wirklichkeiten entstehen

und über den, von dem alles Wissen über Adam entstammt,

nach dem alle Geschöpfe machtlos erschaffen sind,

und Segen über den, vor dem alles Begreifen gering erscheint.

Keiner von uns begreift Ihn völlig, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft.

Die Gärten des geistigen Königreiches erblühen überreich im Glanze seiner Schönheit,

Die Speicher des Königreiches fließen von dem Erguss seines Lichtes über.

Es gibt nichts, dass nicht mit ihm verbunden ist,

denn gäbe es diesen Fürsprecher nicht, würde alles, was vermittelt werden soll, in dem Moment verschwinden, in dem es gesprochen würde.

So segne ihn mit einem Gebet, dass deiner würdig ist, dass von Dir kommt, so dass es seiner Gestalt zugutekomme.

O Allah, er ist wahrhaftig Dein allumfassendes Geheimnis, dass durch Dich zu Dir führt

Und er ist Dein höchster Schleier, der von Dir gelüftet wird, zwischen Deinen Händen.

Dies sollte genügen um auf die beste Art die wahre Natur der Beziehung zwischen Allah Jallahu wa shanahu und seinem Gesandten (AS) aufzuzeigen, und zu erklären, warum diese Beziehung die Quelle aller Wirklichkeiten und dadurch die eigentliche Quelle der geistigen Verwirklichung jedes Geschöpfes ist.

Und tatsächlich endet dieses Segengebet mit der Erklärung, wie dieses Mysterium selbst zum Mysterium der Wilaya (göttliche Führung) für diejenigen wird, die dazu bestimmt sind.

O Allah, mache den höchsten Schleier zum Dasein meines Geistes

Und seine Seele zum Geheimnis meiner Wirklichkeit

Und seine Wirklichkeit zum Zustrom meiner Worte

Durch die Erfüllung der Ersten Wahrheit.”

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[1] Ein Darud Sharif, das auf dem asiatischen Subkontinent verbreitet rezitiert wird ist das “Salat al Lakhi”, dass vom Gesandten durch einen Traum unmittelbar an Sultan Mahmud al Ghaznawi, den ersten türkischen Herrscher Indiens übermittelt wurde. Es wird tradiert, dass der Sultan manchmal viele Tage mit dem Lesen von 100.000 Salawat´s verbrachte und dabei die Pflichten seiner Herrschaft vernachlässigte, bis der Ehrwürdige Mustafa (AS) ihm ein Darud, dass alleine 100.000 Salawat wert war, offenbarte und ihm die Freiheit zur Erfüllung seiner Regierungsverantwortung gab.

[2] Innerhalb der Wiederholung findet sich eine weitere Gedankenschlaufe: der Hamid wird in verschiedenen Fällen sowohl zum Kennzeichen des Propheten als auch zum göttliche Attribut. Der Lehre des Shaych Akbar (Hadrat Ibn Al Arabi) nach bedeutet Hamid in Bezug auf die göttlichen Attribute auch „Der Preisende“.

[3] Eine der besten Erläuterungen dieses wohlbekannten Rätsels der Islamischen Metaphysik ist das “Hirz al mani fi l salah ‘ala habib l shafi” von Shaych Jamaluddin Suyuti (QS). Für eine eingehendere Beschäftigung mit diesem Thema sei auf die Arbeit von Hadrat Ibn Al Arabi (QS) über “Hamdalah” im 558zisgten Kapitel über Futuhat al Makkyat verwiesen.

[4] Bittgebete (Dua) bleiben zwischen Himmel und Erde gefangen. Sie finden ihren Weg nicht nach oben ehe das Darud an Nabi gesprochen wurde, worauf ein bekannter Hadith hinweist.

[5] Im Tirmidhi und anderen Sammlungen heißt es: “Ein großer Geizhals ist der, in dessen Gegenwart ich erwähnt werde, und der die Rezitation des Durud (Darood) zu meiner Segnung unterlässt”.

[6] Für diesen Zweck ist die Verwendung des Salat Al Hazari unter den Muslimen des indischen Subkontinents sehr verbreitet. Es heißt, dass jedem, der das Darood Hazaari auf einem muslimischen Friedhof spricht, von Allah ta ‘Ala 80 Jahre der Strafen des Grabes erlassen werden. Und dem, der es viermal spricht erspart Allah Subhaana HU jegliche Bestrafung bis zum Tag des Gerichtes. Bei einer 24-maligen Rezitation schickt Allah Subhaana Hu eintausend Engel, die nach den Eltern, Verwandten und Freunden des Sprechenden sehen, sich ihrer annehmen und sie bis zum Tag des Jüngsten Gerichtes beschützen.

[7] Der Autor dieser Abhandlung hat vor langer Zeit bezeugen dürfen, wie ein von einem Schlangenbiss Vergifteter einzig durch ein kurzes Salat an Nabi und einen Kieselstein geheilt wurde.

[8] Ein Beispiel dafür ist der Gebrauch des so genannten Salat Kamilatan, das gesprochen wird, um die Probleme des weltlichen Lebens zu lösen. Manchmal wird dieses Gebet den Suchenden als Hilfe für bestimmte Aufgaben auf seinem spirituellen Weg gegeben, natürlich mit genauen Anweisungen für die Rezitation bezüglich der Gebetszeiten und der Anzahl der Gebete, die von Fall zu Fall variieren. In dieser Verwendung ist es auch bekannt als Salat Tafrijya, oder Naariya oder Taaziyna, das in einigen Orden, oft gemeinsam mit der Anrufung des Namens „Latif“, als eine spezielle Zusammenstellung von Koransuren (Wird) mit 4444 Rezitationen verordnet wird.

[9] Die Lehre vom vollendeten Menschen (Insan Al Kamil), die von Hadrat Abdel Karim Al Gili (QS) und anderen Mystikern in ihren Schriften abgehandelt wird, löst die Verwirrung, die das Salat An Nabi stiften kann. Jedoch erlauben es die Einschränkungen des Umfanges dieser Ausführungen sowie die ihres Autors nicht, dieses überragende Thema zu behandeln. Jedem interessierten Leser ist es möglich darüber sehr viel geeignetere Informationsquellen zu finden.

HU!

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